Ein Taucheranzug ist kein fester Bestandteil von einem Schnorchel Set. Der nachfolgende Artikel befasst sich mit den wichtigsten Aspekten in Hinsicht auf die Taucheranzüge.
Ein Taucheranzug ist immer dann zu empfehlen, wenn man über einen längeren Zeitraum im Wasser bleiben möchte. Dabei hängt die Zeitspanne stark von der Wassertemperatur ab.
Wasser leitet die Wärme um mehr als das zwanzig fache besser ab als Luft. Deswegen kann man nach längerer Zeit auch in einem über 25 °C warmen Wasser durchaus anfangen zu frieren.
Für Unterschiedliche Wassertemperaturen gibt es deshalb auch verschiedene Tauchanzüge mit unterschiedlicher Isolationswirkung.
In der Regel Handelt es sich beim Schnorcheln um Neopren Anzüge, die zum einen über unterschiedliche Stärke verfügen und zum anderen unterschiedlich viel Körperoberfläche abdecken.
Ein weiterer wichtiger Grund, der für Taucheranzüge spricht ist der Schutz vor Verletzungen. Man kann sich beim Schnorcheln schnell eine Schürfwunde holen, wenn man zum Beispiel an einem Stein mit kleinen jedoch spitzen Muscheln streift. Auch Nässeln können schmerzhafte Verletzungen hervorrufen.
Außerdem nicht zu unterschätzen ist die Sonnenbrand Gefahr. Wenn Sie mehrere Stunden mit nacktem Rücken in der Mittagssohne Ihres Urlaubsortes schnorcheln, ist ein schmerzhafter Sonnenbrand garantiert!
Normaler Weise werden für das Schnorcheln die so genannten Nassanzüge verwendet. Das Wasser dringt dabei in die Zwischenräume zwischen dem Schutzanzug und dem Körper. Es handelt sich natürlich nur um ganz geringe Mengen von Wasser, aber man wird, wie der Name schon sagt „nass“.
Die Menge des im Körperbereich zirkulierenden Wassers beeinflusst jedoch stark die Isolierwirkung des Taucheranzuges. Man sollte deswegen nach Möglichkeit darauf achten, dass die Öffnungen möglichst mit Manschetten versehen sind und Reißverschlüsse zur Abdichtung hinterlegt sind.
Für ein komfortables und warmes Tragegefühl sollte der Anzug „wie angegossen“ passen. Ein zu kleiner Anzug behindert die Bewegungsfreiheit, ein zu großer hält schlechter warm.
Wenn man ganz sicher gehen will sollte man sich den Neoprenanzug von einem Profi schneidern lassen.
Die Anzüge gibt es in unterschiedlichsten Formen und Stärken. Man kann zwischen Shorty, Zweiteiler, Body, Overall und anderen Formen wählen. Für Temperaturen unter 18 °C ist ein „warmer“ Taucheranzug mit Kopfhaube unverzichtbar.
Die Stärke variiert zwischen 0,5 mm und 12 mm. Ab 12 mm Neopren Stärke ist das Tragen des Anzugs nicht mehr komfortabel. Der Taucheranzug schränkt ab dieser Wandstärke die Bewegungsfreiheit deutlich ein.





