Beim Schnorcheln und Tauchen sind wir alle Brillenträger. Taucherbrillen ermöglichen einiges! Dieser Artikel befasst sich mit den Herausforderungen und möglichen Lösungen für Freunde des Schnorchelns und Taucher mit Fehlsichtigkeit!
Wer an Land keine Brille braucht, wird unter Wasser mit einer gewöhnlichen Tauchermaske zu Recht kommen. Man muss sich nur darauf einstellen, dass alles etwas näher und grösser zu sein schein als es in Wirklichkeit ist.
Gegenstände wirken um ein Drittel größer und Abstände werden um ein Viertel kürzer wahrgenommen als sie es tatsächlich sind. Das heißt, der große Fisch in Ihrer Nähe ist erstens viel kleiner und zweitens weit weg.
Taucher mit Fehlsichtigkeit stehen allerdings vor ganz anderen Problemen. Da es nicht möglich ist die eigene Korrekturbrille unter Wasser zu tragen, greifen viele deshalb meistens auf Kontaktlinsen zurück. Ist man eh Kontaktlinsenträger, dann hat man damit wahrscheinlich die optimale Lösung für kurze Schnorchel- und Tauchausflüge an der Wasseroberfläche.
Wenn es jedoch etwas mehr als nur ein kurzer Schnorchel Abenteuer sein soll, so werden Sie schnell die Grenzen der Verwendung von Kontaktlinsen zum Schnorcheln und Tauchen kennenlernen. Zum einen ist man im Wasser nicht wie gewohnt in der aufrechten Position.
Man befindet sich die meiste Zeit quasi in der Bauchlage und steht beim Abtauchen nicht selten kopfüber. Dieser Wechsel der Positionen kann immer wieder zu einem Verrutschen der Linse führen und so das Schnorchel- und Taucherlebnis trüben.
Aber der wirklich schlimme und auch gefährliche Nachteil von Kontaktlinsen ist ein anderer. Wenn jemand bereits an einem Taucherkurs teilgenommen hat, so wird er sich an eine Unterwasserübung erinnern, bei der die Tauchermaske abgenommen wird und der Taucher für eine kurze Zeit sich ohne die Taucherbrille orientieren soll. Anschließend wird die Tauchermaske wieder aufgesetzt und mit der Atemluft durchgeblasen. Diese Übung simuliert den Fall, dass der Taucher mit seiner Maske an etwas hängen bleibt und diese dadurch vom Gesicht runtergezogen wird. In einem solchen Fall ist man als Kontaktlinsenträger sehr schlecht dran.
Es gibt jedoch auch hier eine bessere Lösung. Abhilfe schaffen vorbeugend für solche Situationen Taucherbrillen mit optischer Korrektur.
Aber dazu etwas mehr im nächsten Beitrag! Lesen Sie dann über “Tauchermasken mit optischer Korrektur”
©AF

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